pdf? – Was ist das jetzt nochmal genau?

Wer im Internet herumsurft, stößt immer wiedermal auf ein pdf. Ein pdf ist ein Dateiformat, das sich nicht verändern lässt. Wer zum Beispiel Veranstaltungseinladungen, Formulare oder Zeitungsartikel aus dem Internet herunterladen will, bekommt es meist automatisch mit einem pdf zu tun.

Um dieses auf dem Computer öffnen zu können, brauchen Sie ein Programm mit dem Namen „Adobe Reader“. Bei den meisten Computern ist es schon installiert, hin und wieder fragt es allerdings nach einer Aktualisierung (= Update). Dann können Sie ohne Sorge auf OK klicken, und denn Computer machen lassen. Haben Sie keinen Adobe Reader, dann laden sie diesen einfach herunter…

pdf – Software „Adobe Reader“ herunterladen

  • Öffnen Sie die Seite http://get.adobe.com/de/reader/
  • Klicken Sie das Häkchen bei „Ja, bla bla Google Toolbar“ weg – Das brauchen Sie nicht, und das ärgert Sie später nur 🙂
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche „Jetzt herunterladen“
  • Auf der nächsten Seite wird Schritt für Schritt angezeigt, was Sie nun machen sollen – In jedem Fall Klicken Sie auf Ausführen und warten bis die Installation zu Ende ist

    Es kann sein das das Download-Fenster unten auf Ihrem Bildschirm erscheint, oder ganz oben als hellgelbe Leiste. Halten Sie Ausschau!

    Es kann sein das das Download-Fenster unten auf Ihrem Bildschirm erscheint, oder ganz oben als hellgelbe Leiste. Halten Sie Ausschau!

  • Möglicherweise müssen Sie dann nochmal Ihren Computer neu starten, damit die Installation vollständig ist

pdfs öffnen – aus dem Internet

Wenn Sie im Internet über ein pdf stolpern und den Adobe Reader installierthaben, passiert nichts wirklich Aufregendes. Es kann sein, dass Sie z.B. auf einen Link klicken (so wie im Bild auf „hier“) und plötzlich öffnet sich eine weitere Registerkarte in ihrem Browser mit einer neuen Internetseite.

Dass es sich um ein pdf handelt merken Sie erstens an der Adresse in der Adressleiste – am Ende steht „.pdf“ – und daran, das Sie nichts anklicken können auf der Seite und eine zusätzliche Symbolleiste da ist mit Drucker-Symbol, Speicher-Symbol, Schaltflächen für das Wechseln der Seiten und der Anzeigegröße.

Diese Leiste ist bei allen pdfs zu finden. Sie gehört zum Programm Adobe Reader. Wenn Sie das pdf ausdrucken wollen, klicken Sie einfach auf den Drucker. Es schaut dann ein bisschen anders aus wie im Programm Word, prinzipiell sind aber die gleichen Funktionen vorhanden. Achten Sie vor dem Druck auch immer darauf, wieviele Seiten das pdf hat. Dieses hier hat nur eine (1/1).

Selbst ein pdf erstellen

Wenn Sie eine Einladung verschicken, ein Formular für eine Webseite erstellen, oder Ihre Bewerbung für ein Unternehmen online verschicken möchten, sollten Sie dies immer in pdf umwandeln. Dafür sprechen zwei Gründe: 1.) Ihr Dokument ist dann nicht mehr veränderbar – es kann nichts „verrutschen“, 2.) Das Dokument kann von allen geöffnet werden, egal welches Betriebssystem oder welche Software normalerweise verwendet wird.

Wie geht das? – Wenn Sie über Word 2007, Word 2010 oder eine neue Version von Open Office verfügen, geht das ganz einfach.

WORD:

  1. Öffnen Sie die gewünschte Datei
  2. Geben Sie den Befehl Speichern unter
  3. Wählen Sie den Dateityp PDF aus dem Auswahlfeld
  4. Verändern Sie Speicherort und Name wenn notwendig und speichern Sie
  5. Fertig. Das pdf öffnet sich automatisch. Sie können es ganz normal bei einer E-Mail anhängen

OPEN OFFICE:

  1. Klicken Sie auf Datei
  2. Wählen Sie „Exportieren als pdf“
  3. Übernehmen Sie die vorgeschlagenen Einstellungen und bestätigen Sie diese
  4. Wählen Sie Speicherort und Name
  5. Speichern Sie. Das pdf ist fertig.

UND SONST?

Wenn Sie noch ältere Programme verwenden wie Word 2003, dann brauchen Sie ein zusätzliches Programm, zum Beispiel free pdf – mit dem Sie ein Word-Dokument umwandeln können. Dieses ist kostenlos im Internet herunterzuladen: http://freepdfxp.de/xpDownload.html

Die Seite ist etwas unübersichtlich, aber klicken Sie einfach auf den Eintrag für Download und Free pdf mit der Version 4.06 (das ist die neueste). Danach startet ein ähnlicher Download-Vorgang wie für den Adobe Reader. => Sie müssen wieder auf „Ausführen“ klicken, später dann auf „Setup“ und schließlich auf „End“.

  • Öffnen Sie nun Ihre Datei (egal ob mit Word oder Open Office)
  • Wählen Sie den Befehl Drucken
  • Wählen Sie den Drucker „Free pdf“ aus
  • Geben Sie den Druckbefehl
  • Es erscheint automatisch ein kleines Fenster, bei dem Sie nun den Speichernamen ändern können (sollen!) und dort klicken Sie dann auf „Save as“
  • Ihre pdf Datei wird nun gespeichert und geöffnet.

Wenn Sie allerdings ein Dokument, z.B. ein Zeugnis von Ihnen oder ein ausgefülltes Formular per E-Mail und als pdf senden wollen, dann stellen Sie dies bereits beim Scanner ein, dass es als pdf gespeichert wird.

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Frauenbilder in den Medien …oft leider ein Graus

Anfang Juni ging ein Rumoren durch die Computerspiel-Szene: Anita Sarkeesian, eine US-amerikanische Kommunikationswissenschaftlerin, die sich vor allem mit Frauen und Popkultur auseinander setzt, kündigte eine Videoserie über gängige sexistische Frauen-Klischees in Videospielen an. Das Besondere: Mit Crowdfunding schaffte sie statt der angestrebten 6000 Dollar ganze 158,922 Dollar und gleichzeitig löste sie damit auch einen regelrechten Shitstorm aus. Was bedeuten nun all diese Begriffe und was hat das mit Ihnen zu tun?

Erstmal zu den Begriffen:

  • Crowdfunding [craudfanding]: Eine Methode Geld zu sammeln, indem die Menge (crowd) genutzt wird. Dafür gibt es im Internet verschiedene Plattformen, die vor allem im künstlerischen Bereich genutzt werden, um Projekte oder Vorhaben zu finanzieren. Wenn Sie eine tolle Idee haben, können Sie das ebenfalls probieren. Startnext ist ein österreichisches Beispiel dafür.
  • Shitstorm: „storm“ bedeutet Sturm, und was „shit“ heißt, wissen Sie ja vermutlich. Wenn irgendwelche Beiträge im Internet auftauchen, auf die dann eine Flut der Entrüstung in Form von Kommentaren, Videos und Blogartikeln folgt, wird von einem Shitstorm gesprochen. Trolle bedienen sich ebenfalls gern dieser Art der Kommunikation.
    Kürzlich war auch in der Kleinen Zeitung mal die Rede von einem Shitstorm, allerdings sind andere der Meinung, dass des eher ein laues Lüftchen war.
  • Gaming-Community [geyming commjunity]: Game ist das englische Wort für Spiel, und bei Videospielen kann auch vom Gaming gesprochen werden [gayming – ausgesprochen]. Community meint die Gemeinschaft. Personen, die viel Computerspielen und sich im Internet dafür engangieren (in einem Foren, mit Videoanleitungen für andere) sind gar nicht so selten und meist zwischen 20 und 30. Videospiele sind vor allem etwas für Erwachsene.

Alle diese Spiele wird Anita Sarkeesian untersuchen

Was ist passiert ?
Nun gut, Anita Sarkeesian hat also ein heißes Eisen angefasst. Denn in Videospielen spielen Frauen bislang nur eine untergeordnete Rolle. Oft sind sie hilflose Prinzessinnen, die gerettet werden müssen, bösartige Kreaturen mit überdimensionalen Brüsten oder andere Darstellungen von Sexobjekten. Ernstzunehmende Heldinnen ohne großes Dekolleté stellen in Videospielen eine Seltenheit dar. Dabei sitzen viele Mädchen und Frauen selbst gerne vor den Spielkonsolen und erleben genauso gerne virtuelle Abenteuer und Herausforderungen wie Burschen und Männer.
Mit dem großen medialen Echo über die gezielten Hack-Angriffe auf ihre Internetseite, ihren Wikipedia-Eintrag, den Mord- und Vergewaltigungsdrohungen gegen sie auf ihrem Video-Kanal auf Youtube und allen anderen gängigen Kommunikationswege im Internet bis hin zu einem Mini-Computerspiel, bei dem das Gesicht von Anita Sarkeesian bis zur Unkenntlichkeit geschlagen werden sollte, wurde eine Lawine an Berichten losgetreten und eine Diskussion über die Art und Weise, wie Frauen medial „zum Schweigen“ gebracht werden. Anita Sarkeesian hat sich die Sache nicht gefallen lassen und auch die fast 7000 Personen, die sie finanziell bei ihrem Vorhaben so tatkräftig unterstützen , zeigen ganz deutlich, dass sie nur an die Spitze eines Eisbergs gestoßen ist und die Darstellung von Frauen in der Medienwelt ein Thema ist, das zum Thema gemacht werden sollte.

(Medienspiegel: TAZ, Standard, Süddeutsche)

Märchenschloss, Traumprinz…und sonst?

Im Internet tauchen Frauen nach wie vor vor allem in Bezug auf ein Thema auf: Sex. Sogar die einfache Suchabfrage „Frauen“ bringt bei Google zahlreiche Anzeigen für Frauen aus dem Osten und Erotik-Kontakte zum Vorschein. Sämtliche Werbeeinschaltungen drehen sich um weibliche Singles, die Beschäftigung für „einsame“ Stunden suchen. Persönlich wurde ich sogar schon einmal von einer wildfremden Person über gmail angechattet, die Geld mit virtuellen Schäferstündchen verdient. Einfach so.

In Kinofilmen zeichnet sich ein ebenso trauriges Bild, wenn frau auf der Suche nach starken weiblichen Persönlichkeiten ist. Frauen sind Partnerinnen, Mütter und begehrenswerte Geschöpfe, selten aber ernstzunehmende Charaktere, deren Rolle einen ganzen Film trägt und mehr Inhalt hat, als den männlichen Gegenpart anzuhimmeln. Anita Sarkeesian hat diesbezüglich den Bechdel-Test bekannt gemacht, der aus folgenden 3 Fragen besteht, die auf jeden Film angewendet werden können:

1. Spielen in dem Film mindestens zwei Frauen mit?
2. Sprechen diese Frauen miteinander?
3. Sprechen sie über etwas anderes als Männer?

Das Ürschütternde daran ist, wieviele Filme diese drei Fragen nicht mit „ja“ beantworten können. Allen voran die komplette Trilogie von „Herr der Ringe“, „Avatar“, die berühmte Star Wars – Trilogie und der letzte Teil von „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes II“ ebenso. Und noch viele, viele mehr.  Und das sind Filme, die Millionen jährlich in die Kinokassen einspielen. Ähnlich verhält es sich mit vielen Disney-Filmen, bei denen die Prinzessinnen meist gar nur Tiere als GesprächspartnerInnen vorfinden und einzig der Prinz das Hauptthema ist. Erfolgreiche Kinofilme und Geschichten wie „Hunger Games“ (Frühjahr 2012) und „Merida“ (aktuell) mit starken weiblichen Hauptrollen, mit denen sich Mädchen abseits von Frisiertischen und Brustvergrößerungen identifizieren können sind leider Mangelware.  Die Schauspielerin Geena Davis (Thelma & Luise) hat aus diesem Grund eine eigene Forschungseinrichtung ins Leben gerufen, die sich mit Geschlechterrollen in den Medien auseinander setzt und zum Ziel hat, mehr Filmproduktionsfirmen dazuzubewegen, das Bild von Frauen in den Medien zu ändern, Mädchen neue und andere Vorbilder zu schaffen. Der Einfluss von filmischen Vorbildern darf in unserer heutigen Welt nicht unterschätzt werden, gerade wenn die Berufswahl von Frauen noch immer sehr stark an klassisch traditionellen Bereichen hängt, die wenig lukrativ und existenzsichernd sind. Was wir sehen, schafft Realität. Was gerade „modern“ ist, kommt ja auch nicht aus heiterem Himmel. Wie zum Beispiel die Genitalchirurgie. Oder die Art, wie sich Mädchen gerne kleiden (=>Spielzeug).

Wichtige Botschaften für Mädchen und Frauen

typische Bratz Puppe

Romantische Komödien mögen zwar nett im Kino anzusehen sein, Hochzeit als Happy End ist am gegenwärtigen Arbeitsmarkt allerdings keine Garantie mehr für finanzielle Sicherheit. Ebenso wenig tragen populäre Computerspiele in denen nur Busen und Po der weiblichen Figuren von Interesse für den Spielverlauf sind, zum selbstbewussten Umgang von Frauen mit ihrem Fähigkeiten, ihrer Persönlichkeit und ihrem Körperbild bei.

In diesem Sinne: Hinschauen, Ansprechen, Mitdiskutieren, Vorbild sein! 🙂

Filmtipp „Merida“ (Im Original „Brave“ = mutig)

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Frauen – Gesundheit – Bildung

Auf den ersten Blick scheinen Gesundheit und Bildung nicht unbedingt miteinander etwas zu tun zu haben. Glaubt frau allerdings einer aktuellen Studie, neigen Frauen mit geringem Ausbildungsgrad eher zu Diabetes oder Bluthochdruck. Bei Männern hingegen schlägt sich der Ausbildungsgrad auf das Schlaganfall-Risiko nieder. Grund dafür sind unterschiedliche Lebensstile, die auch sehr viel mit Bildung bzw. Ausbildung zu tun haben. – Eine Vermutung könnte sein, dass besser ausgebildete Personen auch besser informiert sind, vielleicht.

In Zeiten des Internet ist das aber alles kein Problem. Fragen Sie Dr. Google! Was dann allerdings passiert ist, dass sie sehr oft auf Seiten landen, die Ihnen ein verzerrendes Bild oder gar falsche Informationen vermitteln, weil Pharmaunternehmen und HerstellerInnen von Medizinprodukten natürlich auch ihre Mittelchen prominent im Internet plazieren und gerne und gut verkaufen möchten.

Wenn Sie sich Infos in Foren holen, kann es auch leicht einmal passieren, dass Sie die Panik vor lauter unterschiedlichen Diagnosen bekommen. Wirklich seriöse Informationen finden Sie allerdings hier:

Frauen sind selbst die Expertinnen für Ihren Körper und dieser macht nun mal viele und andere Phasen durch, als es biologisch männliche Körper tun. Kann ja auch ganz tolle Sachen 😉 Umso wichtiger ist es, dass Sie sich unabhängige Informationen im Internet holen, und sich nicht von gesponserten Werbeeinschaltungen auf die falsche Fährte locken lassen, die gesundheitliche Risiken zu ihren Gunsten auslegen. Besonders das Frauengesundheitszentrum bietet Frauen und Mädchen ein umfassendes Angebot mit Beratung, Workshops, Vorträgen, unterstützt Sie in Ihren Patientinnenrechten und gibt Hilfestellungen dafür, wie frau gute Ärztinnen und Ärzte findet.

Und was sonst noch gesund hält?

…die richtige to-do Liste…
– Singe!
– Lächle Unbekannte an!
– Bleib lernhungrig!
– Nimm Freundlichkeit wahr!
– Iss Eiscreme!
– Hoffe!
– Zähle die Gelegenheiten, in denen dir Gutes widerfährt!
– Lache!
– Liebe!
– Liebe noch ein bisschen mehr! 🙂

Wir wünschen einen schönen Sommer und gute Gesundheit!

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Präsentieren aber wie?

Eine gute Präsentation bei einem Vortrag ist die halbe Miete. Um so gieriger sind viele darauf, endlich PowerPoint zu lernen. Allerdings begehen sie dabei oft den Fehler, viel zu viel auf eine Folie zu packen. Für wirklich gute Präsentationen gilt: weniger ist mehr und Wort schlägt Bild.

Wenn Sie sich also eine wirklich gute Präsentation im Internet anschauen, werden Sie vermutlich kaum eine Ahnung haben, worum es geht, weil kaum Informationen, sondern Bilder zu sehen sind. Das Publikum wird es Ihnen allerdings danken.

Außerdem ist Prezi sehr beliebt als Alternative zu Power Point. Kinderleicht wenn frau/man Englisch kann. Aber auch das ist schnell gelernt. Hier ein paar tolle Beispiele für beide Varianten!

Interessante PowerPoint-Präsentationen für das Auge (einfach drauf klicken):

Das einzige was Sie dazu brauchen sind geeignete Bilder, die urheberrechtlich unbedenklich sind (den Namen oder den Link sollten Sie dabei aber schon veröffentlichen). Bilder gibts auf flickr.com (einfach ins Suchfeld tippen und später vielleicht noch „Getty Images“ wählen) oder pixelio.de (hier muss man/frau sich registrieren, dafür gibt’s viele Kategorien zum Auswählen). Kostenlos sind die Dienste natürlich auch.

Wer sich jetzt fragt: PowerPoint, was ist das eigentlich? Auf youtube gibt es zahlreiche Anleitungen (Tutorials) wie dieses hier zum Beispiel:

Wer mit dem Gratisprogramm OpenOffice arbeitet, sucht einfach nach Anleitungen für dieses Programm. Auch kein Problem.

Und hier noch ein paar wirklich tolle Tipps für das Gestalten von Präsentationen mit PowerPoint.
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Eine ganz andere Welt ist Prezi. Am besten schauen Sie sich das ganze erstmal an einem Beispiel an – einfach immer auf weiter (also auf den Pfeil nach links klicken):

http://prezi.com/dr7s51xj-ykp/amerlinghaus/

Um ein Prezi selbst zu erstellen, muss man/frau auf www.prezi.com und sich mit der E-Mail-Adresse registrieren (Sign up). Die Seite ist zwar komplett auf Englisch gehalten, allerdings gibt es auch ein ganzes Handbuch auf Deutsch, wie mit Prezi gearbeitet werden kann und natürlich auch Video-Anleitungen:

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Was wenn… (ein bisschen was zum Grübeln)

Was passiert wenn eine große Firma plötzlich beschließt, die Produktion auszulagern? Im besten Fall gibt es Pläne für die MitarbeiterInnen für Kurzarbeit, Bildungskarenzen, Stiftungen oder irgendetwas in der Richtung, um einen medialen Skandal zu verhindern und hunderte Menschen auf die Straße zu setzen.

Was passiert aber, wenn diese große Firma eine ist, wo hauptsächlich Frauen arbeiten? Wie bei Schlecker zum Beispiel? Was passiert, wenn der/die Chef/in in Pension gehen, die Firma übernommen wird oder einfach die sich Technik so weiter entwickelt, dass ich gar nicht mehr gebraucht werde?

Was wenn ich Textil-Einzelhandel gelernt , über 20 Jahre Erfahrung in diesem Job gesammelt habe und meine Beratung jetzt plötzlich nicht mehr gefragt wird, sondern nur mehr ein- und ausräumen?

Was wenn ich eine Ausbildung gemacht habe und wir uns dann gemeinsam entschieden haben, dass ich zu Hause bleibe bei den Kindern. Aber jetzt sind die Kinder groß und der Arbeitsmarkt hat sich weiterentwickelt und noch einmal die Schulbank drücken will ich auch nicht. Sind „schwarz“ putzen-gehen oder eine Ausbildung zur Tagesmutter, bei der ich nicht mal besonders gut bezahlt werde wirklich die einzigen Berufsmöglichkeiten, die ich als Frau habe? Was ist mit „vom Tellerwäscher zum Millionär?“ …Leider hab ich noch nie von einer Abwäscherin bzw. Küchenhilfe gehört, die berühmt geworden ist.

Oder doch.

Sarah Wiener. Die ist jetzt berühmt. Aber Köchin hat sie nie wirklich gelernt. Die Schule hat sie abgebrochen, von der Sozialhilfe gelebt, ein Kind allein groß gezogen und irgendwann dann mal in der Küche als Aushilfe angefangen. Und eben die richtige Idee zur richtigen Zeit: Catering für Filmcrews. Und die Schauspieler und Schauspielerinnen waren begeistert. Und so kam eines zum anderen.

Vielleicht ist jetzt die richtige Zeit etwas zu ändern. Nur an Ideen fehlt es mir noch. Was kann ich mit meinem Beruf noch anfangen auf dem Arbeitsmarkt. Was steckt eigentlich in mir? Kann ich mit den Jungen noch mithalten? Ich weiß nicht so recht….SCHLUSS DAMIT.

Auf diesen Seiten gibt es genug über das Lernen und dem Umgang mit dem Computer zu erfahren. Wenn Sie wissen wollen, wie Sie als berufstätige Frau oder Hausfrau Ihren beruflichen Weg auf Schiene behalten, bevor er entgleist: wenden Sie sich an das Regionale Kompetenzzentrum von akzente.

Kompetenz (lateinisch competere: zusammentreffen, ausreichen, zu etwas fähig sein, zustehen).

  • Treffen Sie sich also mit den Beraterinnen und Expertinnen für Berufs- und Karriereplanung!
  • Finden Sie heraus, ob Ihre Ausbildung für den Arbeitsmarkt noch ausreicht, und holen Sie sich dazu, was Sie noch brauchen!
  • Zeigen Sie der Berufswelt, wozu Sie fähig sind und was in Ihnen steckt. Wir unterstützen und begleiten Sie auf Ihrem Weg.
  • Gestalten Sie Ihre berufliche Position aktiv mit und verdienen Sie, was Ihnen zusteht!

In der Region Voitsberg und Deutschlandsberg stehen Ihnen fünf Expertinnen zur Seite. Nutzen Sie die Gelegenheit und vereinbaren Sie ein unverbindliches Informationsgespräch unter 03142/93030

Informieren kostet nichts – kann aber viel bringen!

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Gefällt mir…gar nicht: Facebook-Tipps für alle (zum Weitererzählen)

So. Im Netz hat sich in den letzten Wochen nicht viel getan. Sollten noch Wünsche für Lernvideos und Anleitungen sein, gleich vorweg: bitte melden! Bis Juli wird hier noch EDV-Technisch befüllt, dann wirds vielleicht ein bisschen anders…. wir werden sehen.

Nun zu facebook. Ich bin kürzlich über einen guten Artikel gestolpert, der allerdings auf Englisch verfasst war und übersetze diesen jetzt mal auf Deutsch. Es geht darum, aufzupassen, wo die eine oder der andere in facebook auf „Gefällt mir“ klickt.

(Zur Erklärung: bei jedem Beitrag der auf facebook gepostet wird – egal ob Bild, Video, Meldung – kann man/frau „Gefällt mir“ klicken. Das tun alle. Das macht Spaß. Jawohl 🙂 )

Hier zur Übersetzung:
————————————————–

Passt gut auf, was euch auf facebook „gefällt“!

Millionenfach klicken die NutzerInnen von facebook tagtäglich auf „Gefällt mir“. Kaum jemand denkt allerdings darüber nach, dass dieser kleine Klick auch Postings in den Neuigkeiten der facebook-Freundschaften generiert, also auf deren Pinwand  oder „News-Feed“ erscheint. Jede/r von uns könnte also facebook-FreundInnen mit „Gefällt mir“-Postings zumüllen (spammen), wenn wir es mit dem „Gefällt mir“-Klicken etwas übertreiben.

Wie werden unsere „Gefällt mir“-Klicks verwendet?

Hier liste ich einige Möglichkeiten auf, wie diese Klicks verwendet werden, ohne dass wir es merken:

  1. Wenn du bei einem Produkt auf Amazon oder einer anderen Seite, die mit facebook verknüpft ist auf „Gefällt mir“ klickst, oder einfach wenn du auf ein Posting (eine Meldung/einen Kommentar) einer Produktseite „Gefällt mir“ klickst deren „Fan“ du bist, kann es passieren, dass du plötzlich in einer Werbung dieser Firma auftauchst! Facebook zeigt beispielsweise auf den Seiten deiner FreundInnen Werbeeinschaltungen, auf denen steht, dass dir dieses oder jenes Produkt gefällt. Dazu gibt es einen englischen Artikel in der New York Times („Wie aus facebook-„Gefällt mir“-Klicks Werbungen werden„).
  2. Wenn du bei einem bezahlten Posting einer facebook-Seite auf „Gefällt mir“ klickst (und sowas kommt vor und ist eine neue Art für facebook Geld zu verdienen), kann es sein, dass dieses Posting in den Neuigkeiten deiner FreundInnnen auftaucht, selbst wenn sie keine Fans dieser Seite sind. In diesem Fall wirst du einfach dazu benutzt, die Werbung an deine FreundInnen weiter zu übermitteln.
  3. Wenn du bei Postings von FreundInnen auf „Gefällt mir“ klickst und dieses Posting ist auf „Öffentlich“ oder für „Freunde von Freunden“ sichtbar eingestellt, sehen auch die FreundInnen von dir, die den/die andere/n Freund/in gar nicht kennen ebenfalls das Posting in deren eigenen Neuigkeiten, nur weil du auf „Gefällt mir“ geklickt hast.
  4. Wenn du bei irgendeinem Posting eines Freundes/einer Freundin auf „Gefällt mir“ klickst, und ihr beide gemeinsame FreundInnen habt, dann kann auch der/die gemeinsame FreundIn in seinen/ihren Neuigkeiten sehen, dass du auf „Gefällt mir“ geklickt hast.

Aus diesen Gründen habe ich persönlich entschieden (also hier spricht der ursprüngliche Verfasser des Artikels Matt Kruse), meine Aktivität auf facebook zu beschränken. Nur mehr selten klicke ich auf „Gefällt mir“ oder kommentiere Postings von anderen, da es einfach keinen Weg gibt über facebook mit anderen zu interagieren, ohne mit jedem einzelnen Schritt die Neuigkeiten-Pinnwand seiner FreundInnen auf facebook zuzumüllen (spammen) oder in Werbungen aufzutauchen.

Facebook gibt immer wieder vor, sich um die Privatsphäre seiner FreundInnen zu kümmern. Dennoch hat das Unternehmen in einem der wichtigsten Punkte wenn es um Privatsphäre geht versagt: Ich möchte nicht, dass jeder meiner Klicks auf facebook an meine FreundInnen veröffentlicht wird. Diese neue Art von sozialem Voyeurismus gefällt weder mir, noch vielen anderen.

Liebes Facebook, wenn du möchtest, das Menschen mehr mit deiner Seite interagieren, dann brauchst du auch eine größere Kontrolle über den „Zumüllungsgrad“, mit dem wir unsere FreundInnen nerven; und lass uns „Gefällt mir“ klicken und kommentieren, ohne Angst haben zu müssen, dass jedes Wort, jeder Klick für alle veröffentlicht wird.

Und natürlich, bitte klickt „Gefällt mir“ bei diesem Artikel. Dann scheint er auch in den Neuigkeiten eurer FreundInnen auf. Aber das wäre dann eine gute Sache. Vielleicht lesen sie ihn ja. 🙂

(Original: Matt Kruse auf Social Fixer).
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In diesem Sinne liebe LeserInnen: gut drüber nachdenken wo „gefällt mir“ auf facebook geklickt wird, und wer das schlussendlich von unseren 100 bis 400 FreundInnen alles lesen kann.

Facebook hat viele tolle Möglichkeiten, aber es macht wesentlich weniger Spaß, wenn wirklich alle über jeden Klick bescheid wissen, und wenn unsere Neuigkeiten-Seite nur mehr aus Hinweisen von Unbekannten besteht, wer wo wann „Gefällt mir“ geklickt hat.

Was ganz anderes- ein tolles Video zu Umweltschutz mit der Erde auf Facebook – auch das geht 😉

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Bilder verkleinern zum Verschicken per Mail

Grade jetzt wo es draußen so schön ist, tun sich allerhand Fotomotive auf. Schnell ist der Auslöser gedrückt und dann soll das Foto auch noch per Mail verschickt werden. Frisch fotografiert ist dieses allerdings zu groß. Was nun?

1.) Wie groß ist Ihr Bild wirklich?

Wenn Sie Ihr Bild/Foto anklicken, sollte normalerweise unterhalb im Arbeitsplatz-Fenster eine Information angezeigt werden über die Pixelzahl.

In diesem Fall hat das Bild namens Mond eine Größe von 960 x 720 Pixel. (Pixel sind Bildpunkte). – Das ist relativ klein, wir müssten das Bild für ein Versenden per Email nicht verkleinern. Auch die Dateigröße ist sehr klein: 57,7 KB.

Zu groß kann sein zB (gerade wenn Sie mehrere verschicken) Pixel ab 3000 oder alles über 2 MB. Mittlerweile schaffen die Email-Posteingänge schon viel mehr als früher, aber wenn Sie 4 – 7 Fotos verschicken wollen, sollten Sie sich klein halten. – Für mehr Bilder empfiehlt sich ein Gratis-Online-Album mit Picasa oder flickr.

Trotzdem wollen wir nun dieses Bild verkleinern. Dazu müssen wir auf dem Computer nach einer…

2.) Bildbearbeitungs-Software suchen

Normalerweise sollte auf Ihrem Computer ein Bildbearbeitungsprogramm sein. Zumindest ein ganz kleines. Das finden Sie heraus, wenn Sie die Foto-Datei mit der rechten Maustaste anklicken, und dann Öffnen mit wählen.

Hier werden eine Menge Bildbearbeitungsprogramme vorgeschlagen. Was sie normalerweise immer haben sollten ist:

  • Paint
  • Microsoft Office Picture Manager (hier: Microsoft Office 2010)

Bild verkleinern mit Paint

Wählen Sie bei Öffnen mit, das Programm Paint aus. Klicken Sie dort auf den Menüeintrag Bild, dann wählen Sie Größe andern/Zerren. – Paint ist wirklich ein Miniprogramm, deswegen können Sie hier keine Pixelzahlen eintragen, sondern nur Prozente, um wieviel das Bild kleiner werden soll. Tragen Sie am besten (je nach Originalgröße) unter „Größe ändern“ 50 oder 70% bei Horizontal und Vertikal ein und klicken Sie auf OK.
ACHTUNG: Zweimal die gleiche Zahl eintragen, sonst wird das Bild unverhältnismäßig gezerrt.

Wenn Sie das Bild anschließend unter einem anderen Namen abspeichern, können Sie anhand der Bildinformation (beim Anklicken) sehen, wie klein das bearbeitete Bild ist.

=> HINWEIS ZU ÄLTEREN COMPUTERN: Sollten Sie noch ein sehr altes Betriebssystem haben, bei dem keine Bildinfo angezeigt wird, versuchen Sie es mit einem Rechtsklick auf das Bild – Eigenschaften – Details.

Bild verkleinern mit Microsoft Office Picture Manager

Gehen Sie ähnlich vor wie beim Verkleinern mit Paint. Wählen Sie bei „Öffnen mit“ das Programm „Microsoft Office (Picture Manager)“. Klicken Sie dann auf den Menüeintrag Bild und wählen Sie Größe ändern.

Rechts öffnet sich ein blauer Bereich in dem Sie nun die Größe einstellen können. Wählen Sie mit Klick auf den kleinen Kreis Vordefinierte Breite x Höhe. Aus der Liste wählen Sie den Eintrag mit 800 x 600. Klicken Sie unten auf OK.

Danach speichern Sie das Bild. Es hat nun eine Pixelgröße von 800 x 600 und kann problemlos versendet werden. 800 x 600 ist eine typische Größe für im Internet verwendete Bilder. Wenn Sie Fotos auf facebook laden und nicht Stunden damit verbringen wollen, sollten Sie Ihre Fotos ebenfalls auf diese Größe bringen.

ACHTUNG: Denken Sie immer daran, auch das Originalfoto zu behalten und die bearbeitete Version mit anderem Namen abzuspeichern. Wenn das Bild mal klein ist, können Sie es nie wieder vergrößern ohne Qualitätsverlust! Die Bildpunkte werden dann einfach größer gemacht und sehen „verpixelt“ aus.

 

verpixeltes Bild

Natürlich können Sie auch andere Bildbearbeitungsprogramme verwenden. Schreiben Sie einfach einen Kommentar, wenn Sie zB PhotoScape, Irfan View,…. verwenden.

Viel Spaß beim Probieren! – Die Seite können Sie sich natürlich auch mit Ihrem Browser ausdrucken.

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