Was wenn… (ein bisschen was zum Grübeln)

Was passiert wenn eine große Firma plötzlich beschließt, die Produktion auszulagern? Im besten Fall gibt es Pläne für die MitarbeiterInnen für Kurzarbeit, Bildungskarenzen, Stiftungen oder irgendetwas in der Richtung, um einen medialen Skandal zu verhindern und hunderte Menschen auf die Straße zu setzen.

Was passiert aber, wenn diese große Firma eine ist, wo hauptsächlich Frauen arbeiten? Wie bei Schlecker zum Beispiel? Was passiert, wenn der/die Chef/in in Pension gehen, die Firma übernommen wird oder einfach die sich Technik so weiter entwickelt, dass ich gar nicht mehr gebraucht werde?

Was wenn ich Textil-Einzelhandel gelernt , über 20 Jahre Erfahrung in diesem Job gesammelt habe und meine Beratung jetzt plötzlich nicht mehr gefragt wird, sondern nur mehr ein- und ausräumen?

Was wenn ich eine Ausbildung gemacht habe und wir uns dann gemeinsam entschieden haben, dass ich zu Hause bleibe bei den Kindern. Aber jetzt sind die Kinder groß und der Arbeitsmarkt hat sich weiterentwickelt und noch einmal die Schulbank drücken will ich auch nicht. Sind „schwarz“ putzen-gehen oder eine Ausbildung zur Tagesmutter, bei der ich nicht mal besonders gut bezahlt werde wirklich die einzigen Berufsmöglichkeiten, die ich als Frau habe? Was ist mit „vom Tellerwäscher zum Millionär?“ …Leider hab ich noch nie von einer Abwäscherin bzw. Küchenhilfe gehört, die berühmt geworden ist.

Oder doch.

Sarah Wiener. Die ist jetzt berühmt. Aber Köchin hat sie nie wirklich gelernt. Die Schule hat sie abgebrochen, von der Sozialhilfe gelebt, ein Kind allein groß gezogen und irgendwann dann mal in der Küche als Aushilfe angefangen. Und eben die richtige Idee zur richtigen Zeit: Catering für Filmcrews. Und die Schauspieler und Schauspielerinnen waren begeistert. Und so kam eines zum anderen.

Vielleicht ist jetzt die richtige Zeit etwas zu ändern. Nur an Ideen fehlt es mir noch. Was kann ich mit meinem Beruf noch anfangen auf dem Arbeitsmarkt. Was steckt eigentlich in mir? Kann ich mit den Jungen noch mithalten? Ich weiß nicht so recht….SCHLUSS DAMIT.

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2 Antworten zu Was wenn… (ein bisschen was zum Grübeln)

  1. Sonja schreibt:

    Danke für den Anstoß zum Nachdenken! Der Artikel ist genau auf mich zugeschneidert, er bringt es auf den Punkt. Was aber, wenn mir der Mut zur Selbstständigkeit fehlt….?

    • Katja Grach schreibt:

      Die „Maßanfertigung“ war gar nicht beabsichtigt 🙂 In jedem Fall lohnt sich der Weg zum Regionalen Kompetenzzentrum um einmal abzuklären, ob Selbständigkeit in Frage kommt oder nicht, und welche Möglichkeiten es noch gibt.

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