Und wozu ist eigentlich das iPad?

ipad, Tablet-PC, Apps – heißen die neuen Wortungetüme die in unser Leben per Medien Einzug halten. Aber was bedeuten diese Begriffe und wozu soll ein Computer gut sein, auf dem ständig Abdrücke fettiger Finger zu finden sind?

Tablet-Computer

Ein Tablet-PCs sind tragbare Computer, die mit den Fingern oder mit einem Stift bedient werden – anstelle von Maus und Tastatur. Im Grunde funktionieren Sie wie der Bildschirm beim Bankomat.Viele Tablet-PCs verfügen außerdem über spezielle Programme zur Handschriftenerkennung. Der Name „Tablet“ kommt von der flachen Form, und weil Tablet-PCs einfach wie Tabletts aussehen.

ipad

Das iPad ist ein Tablet-PC der Firma Apple (die mit dem leuchtenden Apfel) und damit eine große Konkurrenz zu Microsoft-Produkten. Während in der österreichischen Arbeitswelt und in Privathaushalten derzeit noch am häufigsten Microsoft genutzt wird, werden Produkte wie der mp3-Player „iPod“, das Mobiltelefon „iPhone“ und eben auch der iPad unter jüngeren Menschen, die es sich leisten können immer beliebter. Günstig ist die einfache Bedienbarkeit und das schöne Aussehen ja nicht gerade…
Seit Ende Januar 2010 ist das iPad auf dem Markt. Es ist eine Mischung aus iPhone und dem Apple Notebook „MacBook Pro“. Es ist viel leichter, kleiner und dünner als letzteres und erinnert mit seinen kleinen Programmen (Apps) an das iPhone.

Apps

Apps ist die Abkürzung für Applikationen = kleine Zusatzprogramme. Wer ein neueres Windows-Betriebssytsem besitzt, kennt vielleicht die kleine Wetteranzeige, oder die bunten digitalen Zettelchen, die auf den Desktop geheftet werden können. Auch das sind Apps. Beim iPad fallen darunter auch spezielle Anwendungen, die genau auf den Computer zugeschnitten sind, wie: News-Seiten, ein Kalender, das iPad-Notizbuch, Landkarten, ein Adressbuch sowie eine Suchfunktion, die den gesamten Rechner durchsucht.

Vorteile des iPad

  • Apps – hier gibt es eine Vielzahl (250 000), die genau den das iPad zugeschnitten ist – erhältlich im App-Store. Viele davon sind auch kostenlos
  • iWork – entspricht in etwa den Office-Programmen mit Word, Excel und Power Point und ist sogar kompatibel. Das heißt Word-Dateien, sollten auch auf dem iPad verwendbar sein und umgekehrt.
  • iTunes – in einem weiteren Online-Shop von Apple sind Millionen von Liedern, tausende Fernsehsendungen und Filme zu kaufen bzw. mieten.
  • Fotos – Sie können Fotos auf dem iPad anzeigen, sie direkt aus dem Email speichern oder von der Kamera laden (dafür brauchen Sie aber ein spezielles Verbindungs-Set). Trotzdem, die Fotos werden wie in einem Fotoalbum angezeigt, und sie blättern einfach mit den Fingern durch. Diashows sind ebenfalls möglich.#
  • Video – mit dem iPad können auch Filme angesehen werden – Breitfilmformate wie Vollbildmodus sind möglich, HD-Film, Selbstproduziertes, ganz egal. Möglich sind die Formate: M4V, MOV und MP4. Seit September 2010 ermöglicht die kostenlose VLC Media Player-APP das Abspielen von weiteren Formaten wie DivX und Xivd.
  • Musik – Mikrofon und Lautsprecher sind eingebaut, sie können auch drahtlose Kopfhörer über Bluetooth nutzen. Und die Musik kann nach InterpretInnen, Musikgenres und Liedern sortiert werden.
  • E-Book-Reader – Apple hat mit diversen Buchverlagen bereits Verträge abgeschlossen, die es dem Anbieter erlauben, digitale Versionen von Büchern auf dem Gerät anzeigen zu lassen. Die entsprechende Applikation dafür ist kostenlos erhältlich. Auf der Anzeige sehen Sie jedes gekaufte Buch in einem virtuellen Bücherregal. Die Optik erinnert stark an die eines gebundenen Buchs.
  • Anzeige- Sie können das iPad sowohl im Hoch- als auch im Querformat nutzen. Je nachdem, wie Sie das iPad drehen, dreht sich auch das Bild mit. Die Anzeige ermöglicht außerdem das Betrachten von vollständigen Websites, ohne dass der Nutzer dafür nach unten scrollen muss. Das Gerät ist in weiß oder schwarz erhältlich. Sie bedienen das iPad mit den Fingern. Um Texte einzugeben, blendet das Gerät je nach Bedarf eine digitale Tastatur ein.
    Der Blickwinkel des Geräts beträgt 178 Grad. Das bedeutet, dass die auf dem Display abgebildeten Darstellungen auch noch relativ gut sichtbar sind, wenn Sie das iPad drehen, so dass Sie nicht mehr frontal darauf schauen.
  • Internetzugang: Das iPad gibt es in zwei verschiedenen Varianten. Wenn Sie ausschließlich zu Hause im Internet surfen wollen, eignet sich das iPad in der WiFi-Ausführung gut. Möchten Sie aber auch unterwegs das iPad  nutzen, empfiehlt sich das WiFi-3G-Modell.
  • Akkulaufzeit – Eine Akkuladung reicht für zehn Stunden. Das Gerät lässt sich direkt an das Stromnetz anschließen.

Nachteile des iPad

😦 Nicht im Lieferumfang – enthalten ist das Keyboard Dock. In die Dockingstation ist eine vollwertige Computertastatur integriert.
😦 Speicherkapazität und Prozessor – Das iPad gibt es in drei verschiedenen Variationen – mit 16 GB , 32 GB und mit 64 GB Speicherplatz. Das ist nicht gerade viel Platz für jede Menge Apps, Filme, Musik und Fotos.
😦 Das Gerät verfügt über keinen eigenen USB-Anschluss und kein direkt integriertes SD-Karten-Lesegerät. NutzerInnen können den eingebauten Speicher also nicht selbst erweitern. Darüber hinaus sind sie auf den Kauf des Camera Connection Kits angewiesen, wenn sie eigene Bilder und Videos auf das Gerät spielen wollen.
😦 Ein weiterer Nachteil ist das Fehlen einer Kamera. Video-Chat-Programme wie Skype sind sehr populär. Mit einem iPad findet diese Art der Kommunikation nicht statt.  Ein komplexes Bildbearbeitungsprogramm ist nicht vorhanden.
😦 Der/die UserIn kann nur auf Appleprodukte zurückgreifen. Der Hersteller bindet den/die KundIn damit sehr stark an sich. Die meisten Erweiterungen und das Zubehör sind nicht im Kaufpreis des iPad beinhaltet.

Hoffnung!

Das iPad 2 ist die zweite Version des Tablet-PCs von Apple und kam im März 2011 auf den Markt. Es ist dünner und wiegt weniger als das Vorgängermodell und soll doppelt so schnell sein. Das iPad 2 enthält zudem erstmals zwei Videokameras, eine Videochat-Software und mehrere neue Apps.

Wer mehr wissen will, hier eine Online-Bewertung des iPad:

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Über akzente

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Eine Antwort zu Und wozu ist eigentlich das iPad?

  1. Anonymous schreibt:

    finde ich super toll kann ich auch im operntäschen mittragen

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